Rehabilitationstrends 2026: Innovative Therapien bei Schlaganfall
Motorische Beeinträchtigungen bleiben eine der größten Herausforderungen für Schlaganfallüberlebende und Personen mit Zerebralparese, wobei über 80 % eine Funktionsstörung der oberen Extremität erleben, die die Selbstständigkeit einschränkt. Traditionelle Therapien fehlen häufig die nötige Anpassungsfähigkeit an individuelle Erholungsverläufe, sodass viele Patient:innen weiterhin Defizite behalten. Im Jahr 2026 verändern innovative neurologische Therapien und moderne Geräte die Ergebnisse der motorischen Rehabilitation. Von Closed‑Loop‑Neurofeedback bis hin zu robotischen Exoskeletten in Kombination mit Gehirnstimulation – diese neuen Trends bieten Therapeut:innen und Betreuer:innen wirkungsvolle Instrumente, um Neuroplastizität und funktionelle Fortschritte sowohl in klinischen als auch häuslichen Settings zu fördern.
Inhaltsverzeichnis
- Verständnis der Herausforderungen bei der motorischen Erholung nach Schlaganfall und bei Zerebralparese
- Moderne neurologische Therapien zur Verbesserung der motorischen Erholung
- Tragbare Neurotechnologie und Virtual Reality: Wandel in der Zerebralparese‑Rehabilitation
- Kombination fortschrittlicher Robotik- und Gehirnstimulationsansätze für bessere motorische Erholung
- Entdecken Sie fortschrittliche Rehabilitations‑Kits und Geräte mit Tisele Rehab
- Häufig gestellte Fragen
Kernaussagen
| Punkt | Einzelheiten |
|---|---|
| Nichtinvasives Neurofeedback beschleunigt die Erholung | Closed‑Loop‑Systeme, die auf die kontralaterale Hemisphäre abzielen, bewirken eine schnelle funktionelle Umorganisation des Gehirns bei Schlaganfallpatient:innen. |
| Widerstandsbasierte Robotik verbessert die Bewegungsqualität | Widerstandstraining führt zu besserer kinematischer Glätte und motorischer Unabhängigkeit als assistenzbasierte robotische Ansätze. |
| Tragbare Geräte erweitern die Reha bei Zerebralparese | EMG‑gesteuerte Stimulation und VR‑Exoskelette verbessern die motorische Kontrolle, obwohl die meisten Geräte noch in frühen Entwicklungsstadien sind. |
| Kombinierte Therapien erzielen überlegene Ergebnisse | Robotisches Gangtraining plus niederfrequente TMS verbessert Gleichgewicht und Gang‑Symmetrie deutlich mehr als Einzelinterventionen. |
| Protokollvariabilität erfordert Standardisierung | Große Unterschiede in den Interventionen zeigen den dringenden Bedarf an einheitlichen Leitlinien für die Neurorehabilitation, um reproduzierbare Ergebnisse zu sichern. |
Verständnis der Herausforderungen bei der motorischen Erholung nach Schlaganfall und bei Zerebralparese
Motorische Dysfunktion ist die häufigste Herausforderung nach einem Schlaganfall; Beeinträchtigungen von Hand und oberen Extremitäten stellen erhebliche Erholungsbarrieren dar. Funktionsstörungen der oberen Gliedmaßen betreffen über 80 % der Schlaganfallüberlebenden, wobei 30 bis 60 % auch nach sechs Monaten noch anhaltende motorische Defizite haben. Diese Einschränkungen begrenzen alltägliche Aktivitäten wie Ankleiden, Essen und Körperpflege und beeinträchtigen direkt Selbstständigkeit und Lebensqualität. Ohne effektive Intervention drohen vielen Patient:innen langfristige Behinderungen und verminderte Teilhabe am sozialen und beruflichen Leben.
Zerebralparese stellt ein anderes, aber ebenso herausforderndes Bild dar. Kinder und Erwachsene mit Zerebralparese haben lebenslange Schwierigkeiten mit motorischer Kontrolle, die intensive und fortlaufende Rehabilitation erfordern. Spastizität, Schwäche und Koordinationsstörungen beeinträchtigen Gehen, Greifen und feinmotorische Aufgaben. Konventionelle Therapien folgen oft starren Protokollen, die sich nicht ausreichend an individuelles Neuroplastizitätspotenzial oder veränderte funktionelle Bedürfnisse anpassen. Dieser One‑Size‑Fits‑All‑Ansatz lässt Lücken in der personalisierten Versorgung, besonders bei Patient:innen, die mit Standardmethoden ein Plateau erreichen.
„Die Persistenz motorischer Beeinträchtigungen bei Schlaganfall und Zerebralparese verdeutlicht den dringenden Bedarf an Rehabilitationsstrategien, die Neuroplastizitätsmechanismen aktivieren und sich an individuelle Erholungsverläufe anpassen.“
Das Bewusstsein für diese Herausforderungen erklärt, warum die Rehabilitationstrends 2026 auf technologiegetriebene, neuroplastizitätszentrierte Interventionen fokussieren. Beschränkungen traditioneller Therapieansätze sind unter anderem:
- Begrenzte Dosisintensität und Wiederholungszahlen, die für neuronales Umverdrahten erforderlich sind
- Unfähigkeit, in Echtzeit Feedback zur Gehirnaktivität oder Bewegungsqualität zu geben
- Mangel an motivierenden, bindenden Elementen, die langfristige Therapietreue fördern
- Unzureichende Anpassung an unterschiedliche Schweregrade und Erholungsphasen
Diese Lücken treiben die Einführung innovativer Ansätze voran, die Robotik, Gehirnstimulation und immersive Technologien kombinieren. Das Verständnis von häuslicher Rehabilitation bei Schlaganfall und Neuroplastizität in der Schlaganfall‑Erholung liefert den notwendigen Kontext, um diese aufkommenden Therapien in umfassende Behandlungspläne zu integrieren. Der Wandel hin zu evidenzbasierten, technologisch unterstützten Reha‑Ansätzen bedeutet ein grundlegendes Umdenken von passiven Übungen hin zu aktiver neuronaler Aktivierung.
Moderne neurologische Therapien zur Verbesserung der motorischen Erholung
Nichtinvasive Gehirnstimulationstechniken revolutionieren die Herangehensweise von Therapeut:innen an motorische Defizite. Closed‑Loop‑Neurofeedback, das auf die kontralaterale Hemisphäre abzielt, löst rasche funktionelle Umorganisation und motorische Erholung nach einem Schlaganfall aus. Dieser Ansatz überwacht Gehirnaktivität in Echtzeit und liefert Feedback, das Patient:innen zu optimalen neuronalen Mustern führt. Im Gegensatz zu passiven Therapien formen Closed‑Loop‑Systeme aktiv die kortikale Reorganisation und beschleunigen so funktionelle Verbesserungen.
Die Kombination von Stimulationsmodalitäten mit robotischer Therapie verstärkt die Effekte. Kathodale transkranielle Gleichstromstimulation (ctDCS) in Kombination mit robotischer Therapie führt zu größeren Verbesserungen der oberen Extremität als robotische Therapie allein. Die ctDCS reduziert Überaktivität in der unverletzten Hemisphäre und korrigiert das häufig die Erholung behindernde interhemisphärische Ungleichgewicht. In Verbindung mit intensivem robotischem Training verbessert diese Kombination die Effizienz motorischer Aufgaben und fördert dauerhafte neuronale Anpassungen. Patient:innen zeigen messbare Fortschritte beim Erreichen, Greifen und Manipulieren, die sich in einer besseren Alltagsfunktion niederschlagen.
Auch die robotischen Trainingsansätze haben sich deutlich weiterentwickelt. Widerstandsbasierte robotische Trainings verbessern die Bewegungs‑Glätte und die motorische Kontrolle bei Schlaganfallüberlebenden im Vergleich zu assistenzbasierten Trainings. Assistenzsysteme führen die Gliedmaße durch Bewegungen und können die aktive Beteiligung der Patient:innen reduzieren. Widerstandstraining hingegen fordert die Patient:innen heraus, kontrollierte Kräfte zu überwinden, wodurch Aktivierungsmuster entstehen, die natürlicheren Bewegungen näherkommen. Das führt zu besserer kinematischer Glätte, weniger kompensatorischen Strategien und größerer Selbstständigkeit in funktionellen Aufgaben.
Wichtige Innovationen in der neurologischen Therapie umfassen:
- Echtzeit‑EEG‑Neurofeedbacksysteme, die Gehirnaktivität visualisieren und optimale Muster belohnen
- Transkranielle Magnetstimulationsprotokolle, die gezielt kortikale Regionen zur Modulation der Erregbarkeit ansprechen
- Dual‑Hemisphären‑Stimulationsansätze, die die Aktivität zwischen betroffenen und unbetroffenen Seiten ausbalancieren
- Adaptive robotische Systeme, die Widerstand oder Unterstützung basierend auf der Performance anpassen
Pro Tipp: Bei der Auswahl von Gehirnstimulationsprotokollen sollten patientenspezifische Faktoren wie Läsionsort, Zeit seit der Verletzung und Ausgangs‑Motorik berücksichtigt werden. Personalisierte Parameter optimieren Neuroplastizitätsgewinne und minimieren Ergebnisvariabilität.
Die Evidenz stützt die Integration von Gehirnstimulation mit fortgeschrittener Robotik, um Neuroplastizität und funktionelle Fortschritte zu verstärken. Die folgende Tabelle fasst wichtige Therapie‑Kombinationen und ihre dokumentierten Vorteile zusammen:

| Therapie-Kombination | Primärer Mechanismus | Dokumentiertes Ergebnis |
|---|---|---|
| ctDCS + Robotisches Oberkörper‑Training | Interhemisphärische Ausbalancierung | Verbesserte Effizienz motorischer Aufgaben und Funktion der oberen Extremität |
| Closed‑Loop‑Neurofeedback + Motorisches Üben | Echtzeit‑kortikale Modulation | Schnelle funktionelle Umorganisation und Erwerb motorischer Fähigkeiten |
| Widerstandsrobotik + Aufgabenorientiertes Training | Aktive Beteiligung und Muskelaktivierung | Verbesserte Bewegungs‑Glätte und reduzierte Kompensation |
Diese Kombinationen spiegeln einen Paradigmenwechsel hin zu multimodalen Interventionen wider, die sowohl neuronale als auch physische Dimensionen der motorischen Erholung adressieren. Das Verständnis von Technologie im Kontext neurorehabilitativer Ergebnisse und die Anwendung von Reha‑Tipps für Therapeut:innen sorgen dafür, dass diese fortschrittlichen Therapien nahtlos in klinische Abläufe integriert werden. Die Zukunft der neurologischen Rehabilitation liegt in präzise getimten, personalisierten Interventionen, die die adaptive Kapazität des Gehirns in kritischen Erholungsfenstern nutzen.
Tragbare Neurotechnologie und Virtual Reality: Wandel in der Zerebralparese‑Rehabilitation
Tragbare Geräte erweitern die Rehabilitation über die klassischen Klinikgrenzen hinaus für Kinder und Erwachsene mit Zerebralparese. Tragbare Neurotechnologie‑Geräte verbessern die motorische Kontrolle und Neuroplastizität bei Zerebralparese, obwohl sich viele noch in frühen Entwicklungsphasen befinden. Zu diesen Geräten gehören EMG‑gesteuerte elektrische Stimulationsgeräte, robotische Systeme mit haptischem Feedback sowie tragbare elektrische oder vibrotaktile Stimulatoren. Jede Technologie zielt auf spezifische motorische Probleme ab – von Spastizitätsreduktion bis hin zur Verbesserung der Koordination – und bietet personalisierte Interventionsmöglichkeiten.

Virtual Reality fügt dem motorischen Lernen eine immersive Dimension hinzu. VR‑Interventionen verbessern das motorische Lernen bei Kindern mit Zerebralparese, wobei robotische Exoskelette große funktionelle Gewinne zeigen. VR schafft motivierende, spielbasierte Umgebungen, die die notwendige repetitive Übung für Neuroplastizität fördern. In Kombination mit robotischen Exoskeletten bietet VR Echtzeit‑Feedback zur Bewegungsqualität, verstärkt korrekte Muster und reduziert kompensatorische Strategien. Kinder erleben Rehabilitation als Spiel, was Adhärenz und Übungsintensität erhöht.
Regulatorische Zulassungen bleiben eine bedeutende Hürde. Die meisten tragbaren Neurotechnologie‑Geräte für Zerebralparese befinden sich in Forschungs- oder Frühphasen und besitzen keine weitreichende FDA‑Zulassung oder gleichwertige internationale Genehmigung. Das schränkt den breiten klinischen Einsatz und die Erstattungsfähigkeit ein. Therapeut:innen sollten die Qualität der Evidenz und Sicherheitsprofile sorgfältig prüfen, bevor sie diese Geräte in der Patientenversorgung einsetzen. Pilotstudien zeigen vielversprechende Ergebnisse, doch groß angelegte randomisierte Studien sind erforderlich, um Wirksamkeitsstandards zu etablieren.
Interventionsprotokolle variieren stark zwischen Studien und Geräten. Stimulation auf sensorischem Niveau zeigt Potenzial, benötigt jedoch standardisierte Protokolle für verallgemeinerbare Resultate. Anpassung an den Einzelfall ist entscheidend, da sich Zerebralparese in Schweregrad, Verteilung und Begleitstörungen stark unterscheidet. Adhärenz bleibt ebenfalls zentral: Tragbare Geräte erfordern konsequente tägliche Nutzung über Wochen oder Monate, um messbare Vorteile zu erzielen, und verlangen daher ein hohes Maß an Engagement seitens Patient:innen und Betreuer:innen.
Wichtige tragbare Technologien für Zerebralparese umfassen:
- EMG‑gesteuerte funktionelle elektrische Stimulation zur Verbesserung freiwilliger Muskelaktivierung
- Weiche robotische Handschuhe, die Assistenz und haptisches Feedback bei Handaufgaben bieten
- Vibrotaktile Stimulatoren, die sensorische Reize zur Verbesserung der Propriozeption und Balance geben
- Tragbare Sensoren zur Erfassung von Bewegungsmustern und zur Bereitstellung von Echtzeit‑Coaching
Pro Tipp: Beginnen Sie bei der Einführung tragbarer Geräte bei Kindern mit niedrigintensiven, kurzen Sitzungen. Erhöhen Sie die Dauer schrittweise, wenn Komfort und Engagement steigen, und priorisieren Sie positive Erfahrungen gegenüber aggressiver Dosierung.
Die folgende Tabelle zeigt aktuelle Kategorien tragbarer Neurotechnologie und deren Anwendungsfokus:
| Gerätekategorie | Hauptanwendung | Entwicklungsstadium |
|---|---|---|
| EMG‑gesteuerte Stimulation | Freiwillige Muskelaktivierung und Spastizitätsmanagement | Forschung und Pilot‑klinischer Einsatz |
| Robotische Exoskelette mit VR | Gangtraining und immersives motorisches Lernen | Frühe Adoption in spezialisierten Zentren |
| Vibrotaktile Stimulatoren | Sensorielles Feedback und Gleichgewichtsverbesserung | Experimentelle Protokolle |
| Tragbare Sensoren | Bewegungsverfolgung und Echtzeit‑Feedback | Zunehmende klinische Integration |
Diese Technologien spiegeln den Wandel hin zu häuslicher, patientenzentrierter Rehabilitation wider. Das Erkunden von Technologielösungen für chronische neuro‑medizinische Erkrankungen und das Umsetzen von Reha‑Übungen für neurologische Erholung sorgt dafür, dass tragbare Geräte umfassende Therapieprogramme sinnvoll ergänzen. Mit zunehmender Reife regulatorischer Wege und wachsender Evidenz wird tragbare Neurotechnologie wahrscheinlich zu einem Standardbestandteil der Zerebralparese‑Rehabilitation und bietet zugängliche, motivierende Interventionen, die therapeutische Reichweite weit über Klinikbesuche hinaus erweitern.
Kombination fortschrittlicher Robotik- und Gehirnstimulationsansätze für bessere motorische Erholung
Integrierte Therapien setzen neue Standards für die motorische Erholung nach Schlaganfall. Kombiniertes robotergestütztes Gangtraining und niederfrequente repetitive TMS verbessern Gleichgewicht und Gang‑Symmetrie deutlich mehr als robotisches Training allein. Diese Kombination adressiert sowohl die physische als auch die neuronale Dimension der Gangstörung. Robotergestütztes Gangtraining bietet intensive, repetitive Schrittübungen mit Körpergewichtsunterstützung, während niederfrequente rTMS die kortikale Erregbarkeit in gezielten Hirnregionen moduliert. Zusammen erzeugen sie synergetische Effekte, die die funktionelle Erholung beschleunigen.
Verbesserungen in Balance und Gang‑Symmetrie sind entscheidend für funktionale Unabhängigkeit. Patient:innen, die kombinierte Therapien erhalten, zeigen reduzierten posturalen Schwank, bessere Gewichtsverteilung zwischen den Gliedmaßen und gleichmäßigere Gangmuster. Diese Veränderungen führen direkt zu sichererem Gehen, geringerem Sturzrisiko und mehr Vertrauen in die Mobilität im Alltag. Klinische Scores für Balance und motorische Kontrolle verbessern sich stärker als bei konventioneller Physiotherapie oder rein robotischem Training, was den Mehrwert der Gehirnstimulation verdeutlicht.
Sequenzielle Therapieschritte optimieren die Neuroplastizität, indem Interventionen zeitlich an Erholungsphasen angepasst werden. Das typische Protokoll folgt dieser Struktur:
- Initiale Beurteilung zur Festlegung der Ausgangs‑Motorik, Gangparameter und kortikalen Erregbarkeit.
- Niederfrequente rTMS‑Sitzungen, die das Gehirn vorbereiten, indem sie überaktive oder unteraktive Regionen modulieren.
- Unmittelbar folgend robotergestütztes Gangtraining, um die gesteigerte neuronale Empfänglichkeit zu nutzen.
- Repetitives Üben über mehrere Sitzungen, um neue motorische Muster und kortikale Karten zu festigen.
- Periodische Neubewertungen, um Parameter basierend auf individueller Reaktion und Fortschritt anzupassen.
Dieser sequenzielle Ansatz stellt sicher, dass körperliches Training dann stattfindet, wenn das Gehirn am empfänglichsten für Lernen ist, und maximiert so die Effizienz jeder Therapiesitzung. Er reflektiert ein ausgefeilteres Verständnis dafür, wie neuronales Priming und körperliche Praxis zusammenwirken, um motorische Erholung voranzutreiben.
Der Vergleich unten zeigt Ergebnisunterschiede zwischen kombinierten und einzelnen Interventionen:
| Interventions‑Typ | Verbesserung des Gleichgewichts | Gewinn an Gang‑Symmetrie | Reduktion posturaler Schwankungen |
|---|---|---|---|
| Allein robotergestütztes Gangtraining | Moderat | Moderat | Minimal |
| Allein niederfrequente rTMS | Minimal | Minimal | Moderat |
| Kombiniert RAGT + LF‑rTMS | Erheblich | Erheblich | Erheblich |
Kombinierte Robotik‑ und Gehirnstimulations‑Therapien stellen ein vielversprechendes Modell für zukünftige motorische Rehabilitationsprotokolle dar. Sie zeigen, dass die gleichzeitige Adressierung neuronaler Grundlagen und physischer Fähigkeiten bessere Ergebnisse liefert als die Fokussierung auf nur eine Dimension. Mit zunehmender Erfahrung der Kliniker:innen werden diese integrierten Ansätze verfeinert und zugänglicher. Das Verständnis von Bedeutung häuslicher Rehabilitation und die Befolgung eines strukturierten Reha‑Workflows für Patient:innen sorgen dafür, dass diese fortschrittlichen Therapien nahtlos in umfassende Erholungspläne passen. Die Zukunft der Schlaganfall‑Rehabilitation liegt in multimodalen Interventionen, die Spitzentechnologie und Neurowissenschaft nutzen, um Funktion und Unabhängigkeit wiederherzustellen.
Entdecken Sie fortschrittliche Rehabilitations‑Kits und Geräte mit Tisele Rehab
Die in diesem Artikel beschriebenen innovativen Therapien benötigen verlässliche, evidenzbasierte Werkzeuge, denen Therapeut:innen und Betreuer:innen vertrauen können. Tisele Rehab spezialisiert sich auf umfassende Kits, die auf motorische Erholung bei Schlaganfall und Zerebralparese zugeschnitten sind. Unsere Geräte integrieren modernste Technologie und ermöglichen sowohl häusliche als auch klinische Rehabilitation mit benutzerfreundlichem Design, das die Therapietreue erhöht und die Ergebnisse optimiert.
Ob Sie Hilfsmittel zur Unterstützung der Alltagsfunktionen benötigen, die FitMi‑Systeme für häusliche Neurorehabilitation, die intensive und motivierende Therapie liefern, oder das MusicGlove für gezielte Hand‑Erholung – Tisele Rehab‑Kits bieten praktische Lösungen, die die fortschrittlichen Interventionen prägen, die die Rehabilitation 2026 verändern. Unsere Produkte befähigen Therapeut:innen, hochdosierte, personalisierte Therapie zu liefern, und geben Patient:innen und Betreuer:innen die Werkzeuge für konsequente Fortschritte zu Hause. Entdecken Sie unseren Katalog und erfahren Sie, wie technologiegestützte Rehabilitation Erholungsverläufe für Ihre Patient:innen transformieren kann.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Closed‑Loop‑Neurofeedback und wie hilft es Schlaganfallpatient:innen?
Closed‑Loop‑Neurofeedback überwacht die Gehirnaktivität in Echtzeit mittels EEG und liefert sofortiges Feedback, um Patient:innen zu optimalen neuronalen Mustern zu führen. Bei Schlaganfallpatient:innen induzieren Systeme, die die kontralaterale Hemisphäre ansprechen, eine schnelle funktionelle Umorganisation und beschleunigen die motorische Erholung, indem sie die kortikale Aktivität während des Übens aktiv formen.
Worin unterscheiden sich widerstandsbasierte robotische Therapien von assistenzbasierten?
Widerstandsbasierte robotische Therapien fordern Patient:innen heraus, kontrollierte Kräfte während der Bewegung zu überwinden, und fördern so aktive Muskelaktivierung und natürliche Bewegung. Assistenzbasierte Systeme führen die Gliedmaße durch Bewegungen, was die Eigenbeteiligung reduzieren kann. Widerstandstraining führt zu besserer Bewegungs‑Glätte und motorischer Selbstständigkeit, da es freiwillige Kontrolle fördert.
Sind tragbare Neurotechnologie‑Geräte breit verfügbar und für Zerebralparese zugelassen?
Die meisten tragbaren Neurotechnologie‑Geräte für Zerebralparese befinden sich noch in Forschung oder frühen Entwicklungsphasen und verfügen nicht über eine umfassende regulatorische Zulassung. Während Pilotstudien Potenzial für EMG‑gesteuerte Stimulation und robotische Systeme zeigen, ist die breite klinische Nutzung begrenzt. Therapeut:innen sollten vor einer Einführung die Evidenzqualität und Sicherheitsprofile sorgfältig prüfen.
Können kombinierte Gehirnstimulation und robotische Therapien zu Hause angewendet werden?
Derzeit erfordern kombinierte Gehirnstimulations‑ und robotische Therapien meist klinische Settings aufgrund der Gerätekomplexität und des Bedarfs an fachlicher Aufsicht. Mit fortschreitender Technik und standardisierteren Protokollen werden jedoch vereinfachte Versionen möglicherweise für den Heimgebrauch unter professioneller Anleitung verfügbar. Robotische Heimgeräte ohne Gehirnstimulation sind bereits zugänglich.
Was sind die Hauptvorteile der Integration von VR in die Zerebralparese‑Rehabilitation?
VR schafft motivierende, spielbasierte Umgebungen, die die notwendige repetitive Übung für Neuroplastizität fördern. In Kombination mit robotischen Exoskeletten liefert VR Echtzeit‑Feedback zur Bewegungsqualität und verstärkt korrekte Muster. Kinder erleben Rehabilitation als Spiel, was die Adhärenz und Übungsintensität erhöht und zu großen funktionellen Gewinnen im motorischen Lernen und in der Koordination führt.
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Wie viele andere Kunden war ich wegen des Preises zunächst skeptisch. Ich habe FitMi für meine 21-jährige Tochter gekauft, die vor fast zwei Jahren einen schweren Hirnschaden erlitten hat. Bewegung im linken Arm und linken Bein war fast unmöglich – bis ich dieses Set entdeckt habe.
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Renata und Mariola (12.04.2020)
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